DME Alarmierung

Vor Einführung der Alarmierung mit digitalen Meldeempfängern (DME Alarmierung) kannte man nur die Alarmierung mit analogen Funkmeldern. Obwohl die Technik von Anbeginn mit diversen Problemen zu kämpfen hatte, sind analoge Funkmeldeempfänger (FME) im Bereich BOS heute immer noch stark verbreitet.

 

Aber welche Probleme haben analoge Funkmeldeempfänger eigentlich?

Erstens kommt es in den Funknetzen schnell zu Überlastungen, weil es viele, zu disponierende Fahrzeuge gibt und die Alarmierung selber ca. 20 bis 30 Sekunden reine Sprachzeit kostet.

Zweitens können Nutzer der analogen FME aufgrund fehlenden Feldstärkealarms in Funklöcher geraten und so die Alarmierung möglicherweise verpassen.

Drittens können Informationen an unbefugte Dritte gelangen, da man diese mit einem einfachen Funkscanner abhören kann.

Viertens besitzen analoge FME keine Möglichkeiten für Empfangsquittungen oder Rückmeldungen, was jedoch einer der kritischsten Punkte im Bereich der Alarmierung ist, da man nur so verlässlich bestimmen kann, welche Personen für welchen Einsatz wann zur Verfügung stehen.

 

Demgegenüber hat die DME Alarmierung folgende Vorteile:

  • Einerseits verwendet man für die Alarmierung mit digitalen FME normalerweise einen anderen Kanal. Die Übermittlung und Ansteuerung erfolgt hier überwiegend im 2m-Band. Dadurch entfällt eines der größten Mängel der analogen FME, nämlich die Belegung des Sprachkanals.
  • Andererseits ist die Zeit, die man zur Alarmierung braucht wesentlich kürzer, zumal je nach Betriebsart nur Textnachrichten – ähnlich einer SMS – übertragen werden. Obenrein sind – ebenfalls kurze – hinterlegte Sprachdateien möglich, die Codier-Bits auslösen. Pluspunkt von gespeicherten Sprachdateien – sofern sie qualitativ hochwertig sind, ist die Übermittlung von klaren und unverzerrten Einsatzbefehlen. Im Einsatzfall unerlässlich!
  • Des Weiteren bieten digitale Meldeempfänger, die mit GSM ergänzt wurden, die Möglichkeit, Rückmeldungen zu geben.

 

Intelligente Alarmierungssysteme wie GroupAlarm® erlauben neben Anruf, Fax oder E-Mail die Einbindung digitaler Funkmeldeempfänger zur Alarmierung von Einsatzkräften. Infolge einer Kooperation zwischen cubos Internet – dem Entwickler von GroupAlarm® – und der Firma Unitronic wurde deren GSM Funkmeldeempfänger ERIC® in GroupAlarm® pro eingebunden. Seitdem steht er als Alarmierungskanal für die Primäralarmierung zur Verfügung.

 

Weitere Infos zur erfolgreichen Alarmierung mit GroupAlarm®